Donnerstag, 30. August 2012

DINGHY - INFUSION

Auslöser für den Bau unseres Dinghys war die Frage, ob die Dinghy-Form was taugt, da die Form für ein aktuelles Projekt mit der Landesberufsschule für Bootsbau in Travemünde benötigt wird.

Dafür musste diese zunächst mit größtmöglicher Sorgfalt aufgearbeitet werden. Das heißt mit 1500er Papier durchschleifen und dann aufpolieren. 

Sowohl das Schleifen als auch das Polieren haben wir mit Produkten von der Firma SIA-SCHLEIFMITTEL, die wir neu in unser Sortiment aufgenommen haben, durchgeführt.

Zu diesen Produkten werden wir in einem baldigen Post ausführlich berichten! Wer jedoch schon jetzt Fragen hat, kann uns jeder Zeit kontaktieren. 

Nachdem die Form nunmehr ordentlich eingetrennt worden ist, konnte im Folgenden die Form mit Glas und den passgenau zurechtgeschnittenen Corecell-Schaum belegt werden. Dann noch die Abschlusslagen Glas und alles für die Infusion vorbereiten.


Wie es geworden ist, können Sie auf der folgenden Seite begutachten

KITEBOARDBAUANLEITUNG

Für alle Interessierten:

Hier findet Ihr eine Anleitung zum Bau eines Kiteboards:


Unsere eigene Anleitung ist noch in der Entstehung, solange dürfen und sollen uns alle Teilnehmer des CTM-Kiteboardbau-Seminars jeder Zeit mit Fragen löchern!

HECTOR - der Laufroboter von der Uni Bielefeld

Der Natur immer ähnlicher ist das Ziel des Exzellenzclusters "Kognitive Interaktions-Technologie" (CITEC) der Universität Bielefeld, dafür haben die Wissenschaftler jenes Clusters "HECTOR" entwickelt.

(Quelle: CITEC )
HECTOR wurde die Fähigkeit zu lernen und vorauszuplanen verliehen - natürlich nach dem Vorbild der Natur: dem Prinzip der verteilten Intelligenz eines Insektengehirns. Damit soll er sich dann später allein auf unbekanntem Terrain zurechtfinden können. 

HECTOR wiegt lediglich 12 kg, kann aber mit 30kg belastet werden. Dabei verbiegt sich sein Exoskelett um weniger als 1mm! Gefertigt ist es aus CFK und nimmt von den 12kg Gesamtgewicht magere 1,56kg für sich in Anspruch (13%).

HECTOR wird als Versuchsplattform für viele Arbeits- und Projektgruppen dienen. 



(Quelle: CITEC)

Freitag, 20. Juli 2012

SAM-ELECTRONICS, RTM UND STECKERHÜLSEN

Links die neue Schutzkappe, rechts die alte
SAM-ELECTRONICS ist einer der führenden Hersteller für maritime elektrische und elektronische Systeme. Mehr zur Mission von SAM-ELECTRONICS finden sie hier - ein Blick lohnt sich!


Vor einiger Zeit trat SAM-ELECTRONICS mit einem interessanten Projekt an uns heran. Es ging um "Schutzkappen" für Landanschlüsse der maritimen Riesen. Diese Schutzkappen schützen den eigentlichen Stecker vor Stößen und Schlägen, wenn dieser von Bord gelassen wird.


Als Vorgabe für die Schutzkappen galt, dass diese teilbar und einfach zu montieren sein sollten. Darüber hinaus sollten die neuen Kappen robuster als die bisher verwendeten sein.Wir haben das Projekt angenommen und die Schutzkappen im sehr schnellen und kostengünstigen RTM-Verfahren gefertigt.


Die beiden Formhälften
Beim RTM Verfahren handelt es sich um ein sogenanntes "Closed-Mould" Verfahren, d.h. es werden zwei Formhälften (bei komplexeren Teilen auch mehr) verwendet, welche dann komplett geschlossen werden. Dadurch erhalten wir dann direkt zwei gute Oberflächen des Bauteils, was natürlich ein großes Einsparpotential bietet, da die Nachbearbeitung und z.B. Lackierung entfällt.



Die Fasern werden trocken eingelegt und die Formhälften mit einem Vakuum und zusätzlichen Klemmen verschlossen. Das Formteil selbst wird ebenfalls evakuiert und anschließend das Harz mit Druck (1,5-2 bar) in die Form injiziert.
Bei der Verwendung entsprechend reaktiver Harze können kurze Taktzeiten erreicht werden. In Verbindung mit der geringen Nachbearbeitung ergibt sich somit ein sehr robustes, schnelles und kostengünstiges Verfahren.

Eine Broschüre zu dem Schutzkappensystem finden Sie hier...

Sollten Sie Interesse am RTM Verfahren haben oder ein Projekt bzw. Bauteile mit diesem Fertigungsverfahren planen, so können Sie uns gern kontaktieren (info@ctmat.de). Wir helfen Ihnen gern weiter.

Freitag, 13. Juli 2012

Seminar für Restaurierung und Überholung bei CTM


Restaurierungsprojekt: vorher ./. nachher

Im Herbst wollen wir wieder das beliebte Seminar für Restaurierung- und Bootsüberholung stattfinden lassen. Als Gastreferenten konnten wir Andreas B. gewinnen.
An Hand des abgebildeten Beispiels möchten wir Ihnen die Möglichkeiten aufzeichnen, die sich durch die, im Seminar vermittelnden Erkenntnisse, erzielen lassen. 


Das Baujahr des sogenannten "Tuckerbootes" auf den Fotos ist nicht genau bekannt. Es stammt aus Dänemark und hat seinen Vorbesitzern bestimmt schon jede Menge Freude bereitet, wie man an der liebevoll gestalteten Kajüte feststellen kann. Nun sollte das Boot einem anderen Zweck, nämlich dem gemütlichen tuckern auf der Elbe zugeführt werden. Informationen zu diesem Projekt und praktische Anleitung erhalten Sie auf dem Seminar. In den nächsten Tagen werden wir hier das unrestaurierte Objekt vorstellen, an dem, nach dem theoretischem Teil, die praktischen Arbeiten durchgeführt werden sollen. 



Donnerstag, 12. Juli 2012

Bondi 36 von Sven Kurka - DECKS-INFUSION

Es gibt wieder neues von Sven Kurka und seiner Bondi 36 zu berichten.


Am 05.07.2012 wurde nach Abschluss des Formenbaus das Deck infusioniert. Die Ergebnisse sind wirklich toll! Gratulation an Sven Kurka und Björn Heitmann.

Montag, 2. Juli 2012

METYX Composites Summit 2012



Der diesjährige METYX Composites Summit fand vom 04.-08.06. in Instanbul statt. An den ersten beiden Tagen gaben Vertreter führender Unternehmen auf der Composite Conference Einblicke in neueste Entwicklungen in der Compositbranche auf Gebieten wie Strukturberechnung, Produktentwicklung, Prozesstechnologie und anderen.

Die folgenden drei Tage standen dann ganz im Zeichen der RTM School. In abwechselnden Theorie- und Praxiseinheiten wurden die Teilnehmer in den Bereichen Entwurf und praktischer Fertigung einer LRTM (Light Resin Transfer Moulding) Form geschult.

CTM war mit dabei. Im Folgenden finden Sie einige Eindrücke.





Weitere Bilder finden Sie hier.

Sollten Sie Interesse am RTM Verfahren haben oder ein Projekt bzw. Bauteile mit diesem Fertigungsverfahren planen, so können Sie uns gern kontaktieren (info@ctmat.de). Wir helfen Ihnen gern weiter.