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Freitag, 1. März 2013

CTM Seminare 2013 / Boatfit Bremen 2013 Rückschau


Am letzten Wochenende, vom Freitag den 22.02. bis Sonntag den 24.03., fand die Boatfit 2013 in Bremen statt. Wir möchten an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen uns bei allen Besuchern und Kunden für die netten und interessanten Gespräche im Verlauf der Messe zu bedanken und hoffen natürlich das jeder einzelne etwas von der Messe mitnehmen konnte, seien es neue Ideen für Projekte, Lösungen für vorliegende Probleme oder aber einfach auch das passende Material für Ihre Anwendung aus unserem Hause.

Wir möchten Sie an dieser Stelle außerdem gerne auf die für 2013 geplanten Seminare in unserem Hause hinweisen. Unsere Seminarflyer haben bereits viele interessierte Hände in den Reihen der Messebesucher gefunden aber natürlich gilt das Seminarangebot auch für diejenigen die nicht die Gelegenheit hatten nach Bremen zu kommen. Alle weiteren Informationen, sowie die Termine für die Seminare finden auf unserem Flyer unter dem folgenden Link.

CTM SEMINARE 2013


Für Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich telefonisch unter der 04621 / 95533 oder per E-Mail zur Verfügung.

Sonntag, 20. Januar 2013

Kiteboard Selbstbau

Zum Abschluss des Wochenendes bzw. zum Start der neuen Woche hier ein kleiner Bericht aus dem Bereich Selbstbauprojekte: ein Kiteboard, gebaut von einem Mitglied des CTM Teams.

Das Kiteboard wurde in Carbon-Sandwich Bauweise mit dem SP115 Epoxy-System und dem Corecell M-Schaum gefertigt. Dazu wurde zunächst der Corecell-Schaum mittels CNC-Fräse nach einem vorher im CAD Programm gezeichneten Modell gefräst. Die Kante und die Inserts für die Finnen und Plugs wurden mit einem Polyurethan Gießharz vergossen. Die Löcher für die Finnen wurden mit einem 2mm Bohrer vorgebohrt, um sie später nach dem Laminieren wiederzufinden und auf das richtige Maß bringen zu können.

Der Rohling nach dem Besäumen. Die Inserts sind vergossen.

Nachdem der Rohling besäumt und alle Inserts vergossen waren, wurde als Erstes das Unterwasserschiff im Handauflegeverfahren mit Vakuum in einer Form laminiert. Zum Einsatz kamen hier biaxiale Carbongelege und eine Optiklage aus Carbon-Köpergewebe. Um eine gleichmäßige Optik ohne Verzug zu erhalten, wurde auf eine schiebeferfestigte Variante des Gewebes zurückgegriffen.

Als Laminierharz wurde SP115 verwendet, welches gute mechanische Eigenschaften bei einer Aushärtung bei Raumtemperatur mit einem gewissen UV-Schutz und einer niedrigen Viskosität kombiniert. Um eine Entlüftung und ein  Ausbluten des Laminats zu ermöglichen, wurden in regelmäßigen Abständen 1,5mm Löcher in den Kern gebohrt.

Das laminierte Überwasserschiff vor dem Vakuumaufbau...

...und mit dem vollständigen Aufbau.






Nach dem Aushärten und Entformen wurde der nun halbfertige Rohling erneut besäumt und alle Stellen angeschliffen, an denen Harz ausgetreten war. Anschließend wurde das Überwasserschiff auf die gleiche Weise wie das Unterwasserschiff gefertigt. Um die Plugs wiederfinden zu können, wurden kleine Tacky-Tape Stücke in die Gewinde gedrückt, damit sich nach dem Aushärten leichte Erhöhungen ergaben. Nach dem erneuten Entformen wurde das nun fertig laminierte Board erneut besäumt und die Kanten sauber geschliffen. Das Abreißgewebe wurde entfernt und beide Seiten durch Schleifen für den Lackiervorgang vorbereitet.

Das fertige Überwasserschiff

Schleifen vor dem abschließenden Lackieren

Dies ist dann auch der derzeitge Stand des kleinen Projekts, da bisher noch keine Zeit, bzw. nicht die richtigen Bedingungen für ein gutes Lackierergebnis (Temperatur, Luftfeuchtigkeit) gegeben waren. Sobald dieser letzte Arbeitschritt vollzogen ist, wird es an dieser Stelle ein kleines Update mit Bildern geben.



Montag, 22. Oktober 2012

Infusionsbauweise auch im Einzelbau?



Das Deck der BONDI - alles trocken aufgelegt
Cockpitansicht vor dem Infusions-Vorgang
Ja, es hat Vorzüge. Muss aber sehr sorgfältig vorbereitet werden und man sollte keine "Abkürzungen" nehmen. Die richtigen Hilfsmaterialien vorausgesetzt, kann gerade bei einem Einzelbau die Harz Infusion von Vorteil sein. Das Laminat, innen wie aussen, hier auf den Fotos ein Carbonlaminat, wird trocken aufgelegt und ggfs mittels Sprühkleber an der Form befestigt. Zwischen den Laminatlagen liegt der CoreCell Schaum, der dank seiner Messerschnitte mit extrem schmalen Fugen wenig Harz aufnimmt, dieses aber durch den Vakuumvorgang sehr gut transportieren hilft.

















Wie man sich sehr gut vorstellen kann, kommt beim auflegen- und anpassen der Laminatlagen und des Kernmaterials keine Hektik auf. Gerne kann auch am nächsten Tag weiter gearbeitet werden. Weitere Fotos vom Bau dieses interessanten 36´ Cruiser/Racers, welcher in Hamburg gebaut wird, finden Sie auf unserer Hauptseite unter: Fotos