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Montag, 8. April 2013

Winterlager adé...

Die "neue" Black Maggy mit der Heckverlängerung

Wenn man der Wettervorhersage trauen darf, liegt der Winter nun endlich in den letzten Zügen. Die notwendigen Reparaturen und Aufbereitungen sind durchgeführt und die Vorfreude auf die Saison steigt. Der eine oder andere hat die lange Zeit auch für Umbauten und Verbesserungen genutzt. So wie z.B. unser Kunde Wolfram Heibeck, der diesen Winter sehr fleißig gewesen ist. Er hat seiner Open 32 "Black Maggy" eine neue Ruderanlage und eine Heckverlängerung spendiert. Die Ruderanlage entspricht jetzt dem Vendee Globe Standard. Wolfram Heibeck verspricht sich davon eine bessere Segelperformance, mehr Speed und Sicherheit.

Die neue Ruderanlage in ihrer ganzen Pracht

Die Ruder lassen sich komplett aufklappen

Wir sind auf erste Testfahrten gespannt und werden weiterhin über dieses sehr interessante Projekt berichten.

Freitag, 1. März 2013

CTM Seminare 2013 / Boatfit Bremen 2013 Rückschau


Am letzten Wochenende, vom Freitag den 22.02. bis Sonntag den 24.03., fand die Boatfit 2013 in Bremen statt. Wir möchten an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen uns bei allen Besuchern und Kunden für die netten und interessanten Gespräche im Verlauf der Messe zu bedanken und hoffen natürlich das jeder einzelne etwas von der Messe mitnehmen konnte, seien es neue Ideen für Projekte, Lösungen für vorliegende Probleme oder aber einfach auch das passende Material für Ihre Anwendung aus unserem Hause.

Wir möchten Sie an dieser Stelle außerdem gerne auf die für 2013 geplanten Seminare in unserem Hause hinweisen. Unsere Seminarflyer haben bereits viele interessierte Hände in den Reihen der Messebesucher gefunden aber natürlich gilt das Seminarangebot auch für diejenigen die nicht die Gelegenheit hatten nach Bremen zu kommen. Alle weiteren Informationen, sowie die Termine für die Seminare finden auf unserem Flyer unter dem folgenden Link.

CTM SEMINARE 2013


Für Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich telefonisch unter der 04621 / 95533 oder per E-Mail zur Verfügung.

Freitag, 15. Februar 2013

"Fischkiste": Leichtgewichtiger Stauraum für Fischer Ross

Es muss nicht immer eine Yacht, ein Rennwagen oder gar ein Flugzeug sein: Leichtbau kann auch in auf den ersten Blick ungewöhnlichen Gebieten zum Einsatz kommen. So zum Beispiel bei einem kleinen Nachbarschaftsprojekt: die "Fischkiste" für den Holmer Fischer Ross.

Die fertige Fischkiste
Für seinen Caddy suchte Herr Ross eine möglichst leichte und robuste Stauraum-Lösung, um seine mit Fischen gefüllten Kisten zu transportieren, natürlich möglichst ohne den Innenraum des Wagens zu verschmutzen. Gleichzeitig sollte es bei Bedarf möglich sein, die Kiste ohne große Umstände aus dem Auto zu entfernen. Darüber hinaus war es notwendig, dass die Kiste über Lebensmittelechte Oberflächen verfügte, da die Fische ja später auch auf dem Tisch landen sollen.

Nachdem unser Werkstattleiter Herr Gaida die entsprechenden Maße genommen hatte wurden Sandwichplatten aus Corecell M-Schaum und Glasgelegen im Vakuum-Nasslaminat mit dem Ampreg 22 Harzsystem gefertigt. Die Platten wurden anschließend auf die ermittelten Maße zugeschnitten und dann mit Spabond 340 verklebt um die Kiste zu formen. Abschließend wurden die Klebefugen noch mit Glastapes verstärkt.

Als abschließende Beschichtung wurde unser CTM IMC (sowohl als Gelcoat, als auch als Topcoat verwendbar) aufgetragen, welches über eine Trinkwasserzulassung verfügt und damit alle Anforderungen an die Beschichtung der Kiste erfüllte.



Sollten Sie Interesse an den verwendeten Produkten oder dem Fertigungsverfahren für Ihr eigenes Projekt haben, so können Sie uns gern per E-Mail oder telefonisch (04621 / 95533) kontaktieren.
Wir helfen Ihnen gern weiter.


Sonntag, 20. Januar 2013

Kiteboard Selbstbau

Zum Abschluss des Wochenendes bzw. zum Start der neuen Woche hier ein kleiner Bericht aus dem Bereich Selbstbauprojekte: ein Kiteboard, gebaut von einem Mitglied des CTM Teams.

Das Kiteboard wurde in Carbon-Sandwich Bauweise mit dem SP115 Epoxy-System und dem Corecell M-Schaum gefertigt. Dazu wurde zunächst der Corecell-Schaum mittels CNC-Fräse nach einem vorher im CAD Programm gezeichneten Modell gefräst. Die Kante und die Inserts für die Finnen und Plugs wurden mit einem Polyurethan Gießharz vergossen. Die Löcher für die Finnen wurden mit einem 2mm Bohrer vorgebohrt, um sie später nach dem Laminieren wiederzufinden und auf das richtige Maß bringen zu können.

Der Rohling nach dem Besäumen. Die Inserts sind vergossen.

Nachdem der Rohling besäumt und alle Inserts vergossen waren, wurde als Erstes das Unterwasserschiff im Handauflegeverfahren mit Vakuum in einer Form laminiert. Zum Einsatz kamen hier biaxiale Carbongelege und eine Optiklage aus Carbon-Köpergewebe. Um eine gleichmäßige Optik ohne Verzug zu erhalten, wurde auf eine schiebeferfestigte Variante des Gewebes zurückgegriffen.

Als Laminierharz wurde SP115 verwendet, welches gute mechanische Eigenschaften bei einer Aushärtung bei Raumtemperatur mit einem gewissen UV-Schutz und einer niedrigen Viskosität kombiniert. Um eine Entlüftung und ein  Ausbluten des Laminats zu ermöglichen, wurden in regelmäßigen Abständen 1,5mm Löcher in den Kern gebohrt.

Das laminierte Überwasserschiff vor dem Vakuumaufbau...

...und mit dem vollständigen Aufbau.






Nach dem Aushärten und Entformen wurde der nun halbfertige Rohling erneut besäumt und alle Stellen angeschliffen, an denen Harz ausgetreten war. Anschließend wurde das Überwasserschiff auf die gleiche Weise wie das Unterwasserschiff gefertigt. Um die Plugs wiederfinden zu können, wurden kleine Tacky-Tape Stücke in die Gewinde gedrückt, damit sich nach dem Aushärten leichte Erhöhungen ergaben. Nach dem erneuten Entformen wurde das nun fertig laminierte Board erneut besäumt und die Kanten sauber geschliffen. Das Abreißgewebe wurde entfernt und beide Seiten durch Schleifen für den Lackiervorgang vorbereitet.

Das fertige Überwasserschiff

Schleifen vor dem abschließenden Lackieren

Dies ist dann auch der derzeitge Stand des kleinen Projekts, da bisher noch keine Zeit, bzw. nicht die richtigen Bedingungen für ein gutes Lackierergebnis (Temperatur, Luftfeuchtigkeit) gegeben waren. Sobald dieser letzte Arbeitschritt vollzogen ist, wird es an dieser Stelle ein kleines Update mit Bildern geben.



Freitag, 4. Januar 2013

Ropeye Produkte jetzt bei CTM in Schleswig!



Als Lieferant von Carbonfasergeweben, Epoxyharzen sowie der entsprechenden Technologien für deren Verarbeitung werden wir oft in die Entwicklung innovativer Produkte eingebunden. So auch bei Ropeye, der kleinen highTech Schmiede von Jaanus Tamme aus Tallinn. Janus ist Mini Transat Segler, der sein Boot als Testfahrzeug für von ihm selbst entwickelte Beschläge nutzt.

So entstanden unter anderem Decksbeschläge ganz ohne Metall, die zum Umlenken, zur Befestigung, zum Einspleissen von Blöcken sowie für viele andere Anwendungen geeignet sind. Sie sind flexibel und unempfindlich gegen Verkanten oder Abknicken, dabei hochbelastbar, leicht und völlig korrosionsfrei. Beim Einbau wird formschlüssig geklebt; so entstehen keinerlei Öffnungen oder Kapillaren und es findet kein Wasser mehr seinen Weg über dubiose Schraubverbindungen in's Bootsinnere. Für die Verklebung der Platten an der Decksunterseite eignen sich sowohl elastische PU-Kleber als auch Epoxy.

Es stehen verschiedene Einbaulängen für unterschiedlich starke Decks oder Wandungen zur Verfügung. Beschläge mit losen Enden, um z.B. Blöcke einzuspleissen oder einfach fest zu knoten, ergänzen das Sortiment und erweitern die Anwendungsmöglichkeiten. Weitere Infos gibt's auf der Ropeye Seite: www.ropeye.com. Oder einfach über www.CTMat.de Unterlagen anfordern!

Mittwoch, 28. November 2012

CTM Sonderpostenliste Dezember 2012

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir haben wieder einige Sonderposten, die raus müssen, um Platz für neue Ware im Lager zu schaffen. In der folgenden Liste finden Sie von Vakuummaterialien über Fasern bis hin zu Kernmaterialien verschiedene Produkte, welche wir Ihnen mit einem Rabatt von 50% anbieten. Schauen Sie doch einfach mal, ob Sie etwas passendes für Ihr Projekt finden. Nur solange der Vorrat reicht.


SONDERPOSTENLISTE 12/2012



Mittwoch, 7. November 2012

Produktvorstellung: SIA Abrasives - Schleifmittel für Verbundwerkstoffe




Die Anforderungen an Produktqualität steigen. Die Vorbehandlung von Oberflächen für eine verlässliche Verklebung oder ein abschließendes High-End-Finish ist bei Faserverbundwerkstoffen ein kritischer Faktor. Optimal abgestimmte Schleifmittel sorgen für den perfekten Schliff.

Um den sich laufend ändernden Anforderungen an Schleifmittel im Bereich der Verbundwerkstoffe gerecht zu werden, haben wir die Produkte der SIA Abrasives Industries AG in unser Programm aufgenommen.




Die SIA-Gruppe gehört weltweit zu den drei führenden Anbietern von innovativen Schleifmitteln. Sie entwickelt, produziert und vertreibt komplette, auf spezifische Anforderungen und Anwendungen zugeschnittene Schleifsysteme zur Bearbeitung von Oberflächen aller Art. Schleifen wird so zur Oberflächentechnologie.

Seien es Bänder, Scheiben, Vliese oder Schaumblöcke, wir bieten Ihnen ab sofort ein breites Spektrum an Produkten, speziell abgestimmt auf die Bearbeitung und Veredelung von Oberflächen im Bereich Verbundwerkstoffe.





Besonders hat es uns der Handblock "siablock" für den Trockenschliff mit einer weichen und harten Seite angetan. Das Schleifpapier wird mittels Klettverbindung einfach und schnell am Handblock befestigt.

Nutzen Sie unsere Angebotswoche und bestellen Sie gleich einen Handblock und wir geben 10 Stück Schleifpapier "siaspeed" mit 80er Körnung mit dazu für nur 10,- €/Stück brutto.

ACHTUNG: Jede Art von Schleifstaub ist gefährlich für Ihre Gesundheit. Bitte tragen Sie unbedingt eine entsprechende Staubmaske (erhältlich bei uns per Telefon oder E-Mail Bestellung) und sorgen Sie möglichst für den direkten Abtransport des Schleifstaubs. Nach neuesten Erkenntnissen ist das Einatmen von Schleifstaub über einen längeren Zeitraum verantwortlich für auftretende Epoxy Allergien.


Natürlich muss auch nicht direkt abtransportierter Schleifstaub wieder entfernt werden. Wir haben hierfür eine Bezugsquelle für Sie aufgetan.

Staubsaugerbeutel, Ersatzteile und Staubsaugerzubehör - In diesem Shop finden Sie alles, was Sie zum professionellen Reinigen und Saugen Ihres Hauses oder Ihrer Werkstatt brauchen. 

Für weitere Informationen zu den SIA Schleifmitteln können Sie uns gern telefonisch (04621 / 95533) oder per E-Mail kontaktieren.
 

Dienstag, 4. September 2012

Produktvorstellung: Colbond Enka®-Channel

Im Folgenden möchten wir Ihnen ein Produkt vorstellen, welches eine erhebliche Vereinfachung beim Einlegen Fließ- und Verteilmedien beim Infusionsprozess bewirkt: der Enka®-Channel.

Der Colbond Enka®-Channel wird standardmäßig in Rollenform geliefert

Hierbei handelt es sich um einen Infusions-Harzkanal der sich durch seine spezielle Form auszeichnet. Anders als die häufig verwendeten Spiralschläuche weist der Enka®-Channel eine flache Form auf (nur 4mm stark) und kommt je nach Bedarf in zwei Breiten (50mm und 100mm). Er besteht aus aus einem extrudierten Fließmedium, welches von einem leichten Glasvlies umhüllt ist und für die Verarbeitung mit Polyester-, Vinylester- und Epoxyharzen geeignet ist. Er wird bereits erfolgreich im Rotorblattbau, Bootsbau und weiteren Bereichen eingesetzt.

Der Aufbau des Enka®-Channel



Der Enka®-Channel lässt sich sehr einfach verlegen. Das Fixieren erfolgt durch Kleben oder mit Kunststoff-Tackernadeln. Ein Durchhängen an vertikalen Flächen wie beim Spiralschlauch entfällt. Auch das Wegrollen sowie das Abklemmen durch die Vakuumfolie kann mit dem  Enka®-Channel komplett vermieden werden. Ein weiterer Vorteil ist die Vermeidung vom „Print“ in den oberen Laminatschichten.

Der Enka®-Channel wird standardmäßig in Rollen à 100 m geliefert, jedoch ist bei Bedarf auch ein Anschnitt möglich. Sollten Sie Interesse an oder Fragen zu dem Produkt haben, so können Sie uns gern kontaktieren. Entweder per E-Mail oder auch telefonisch unter der 04621 95533.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.


Donnerstag, 12. Juli 2012

Bondi 36 von Sven Kurka - DECKS-INFUSION

Es gibt wieder neues von Sven Kurka und seiner Bondi 36 zu berichten.


Am 05.07.2012 wurde nach Abschluss des Formenbaus das Deck infusioniert. Die Ergebnisse sind wirklich toll! Gratulation an Sven Kurka und Björn Heitmann.

Montag, 25. Juni 2012

Bondi 36 von Sven Kurka

36' SY "BONDI" ORC Cruiser/Racer

11m Segelyacht als Einzelbau mit Serienoption

Design: Yachtron Design

Bau: S. Kurka, Hamburg

Material: CoreCell Epoxy Sandwich verklebt mit SP368, Carbon UD und multiaxial, AMPREG22, Prime20 mit Prime ULV Härter, Vakuum konsolidiert, SP340 u.v.m.

Schon das erste Projekt aus der Feder von Georg Nissen, gebaut von S. Kurka, ist ein absoluter Hingucker. Wir sind gespannt auf dieses Boot!

Für Fragen stehen wir jederzeit zur Verfügung. Aber nun ein paar Bilder ( alle Bilder finden Sie hier ):