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Montag, 8. April 2013

Winterlager adé...

Die "neue" Black Maggy mit der Heckverlängerung

Wenn man der Wettervorhersage trauen darf, liegt der Winter nun endlich in den letzten Zügen. Die notwendigen Reparaturen und Aufbereitungen sind durchgeführt und die Vorfreude auf die Saison steigt. Der eine oder andere hat die lange Zeit auch für Umbauten und Verbesserungen genutzt. So wie z.B. unser Kunde Wolfram Heibeck, der diesen Winter sehr fleißig gewesen ist. Er hat seiner Open 32 "Black Maggy" eine neue Ruderanlage und eine Heckverlängerung spendiert. Die Ruderanlage entspricht jetzt dem Vendee Globe Standard. Wolfram Heibeck verspricht sich davon eine bessere Segelperformance, mehr Speed und Sicherheit.

Die neue Ruderanlage in ihrer ganzen Pracht

Die Ruder lassen sich komplett aufklappen

Wir sind auf erste Testfahrten gespannt und werden weiterhin über dieses sehr interessante Projekt berichten.

Freitag, 1. März 2013

CTM Seminare 2013 / Boatfit Bremen 2013 Rückschau


Am letzten Wochenende, vom Freitag den 22.02. bis Sonntag den 24.03., fand die Boatfit 2013 in Bremen statt. Wir möchten an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen uns bei allen Besuchern und Kunden für die netten und interessanten Gespräche im Verlauf der Messe zu bedanken und hoffen natürlich das jeder einzelne etwas von der Messe mitnehmen konnte, seien es neue Ideen für Projekte, Lösungen für vorliegende Probleme oder aber einfach auch das passende Material für Ihre Anwendung aus unserem Hause.

Wir möchten Sie an dieser Stelle außerdem gerne auf die für 2013 geplanten Seminare in unserem Hause hinweisen. Unsere Seminarflyer haben bereits viele interessierte Hände in den Reihen der Messebesucher gefunden aber natürlich gilt das Seminarangebot auch für diejenigen die nicht die Gelegenheit hatten nach Bremen zu kommen. Alle weiteren Informationen, sowie die Termine für die Seminare finden auf unserem Flyer unter dem folgenden Link.

CTM SEMINARE 2013


Für Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich telefonisch unter der 04621 / 95533 oder per E-Mail zur Verfügung.

Freitag, 22. Februar 2013

Bewegte Bilder der Black Maggy

Vor einiger Zeit haben wir schon einmal über die Open 32 "Black Maggy" von Wolfram Heibeck aus Hooksiel berichtet. Damals sicherte sich Wolfram den H2H Pokal direkt vor der Hanseboot. Vielleicht hat auch der ein oder andere die Gelegenheit nutzen können, die Black Maggy im Yachthafen in Natura bestaunen zu können.

Quelle: Spezialbootsbau.de

All diejenigen, die die Black Maggy verpasst haben, können dies nun auf YACHT-TV nachholen. Hier findet sich das ca. 4 Minuten lange Video zum YACHT-Artikel von Matthias Beilken zur "Kompositrakete aus Hooksiel". Absolut sehenswert, wie wir finden. Interessierte finden weitere Informationen im Artikel auf YACHT.de oder direkt auf der Homepage von spezialbootsbau.de.





Freitag, 15. Februar 2013

"Fischkiste": Leichtgewichtiger Stauraum für Fischer Ross

Es muss nicht immer eine Yacht, ein Rennwagen oder gar ein Flugzeug sein: Leichtbau kann auch in auf den ersten Blick ungewöhnlichen Gebieten zum Einsatz kommen. So zum Beispiel bei einem kleinen Nachbarschaftsprojekt: die "Fischkiste" für den Holmer Fischer Ross.

Die fertige Fischkiste
Für seinen Caddy suchte Herr Ross eine möglichst leichte und robuste Stauraum-Lösung, um seine mit Fischen gefüllten Kisten zu transportieren, natürlich möglichst ohne den Innenraum des Wagens zu verschmutzen. Gleichzeitig sollte es bei Bedarf möglich sein, die Kiste ohne große Umstände aus dem Auto zu entfernen. Darüber hinaus war es notwendig, dass die Kiste über Lebensmittelechte Oberflächen verfügte, da die Fische ja später auch auf dem Tisch landen sollen.

Nachdem unser Werkstattleiter Herr Gaida die entsprechenden Maße genommen hatte wurden Sandwichplatten aus Corecell M-Schaum und Glasgelegen im Vakuum-Nasslaminat mit dem Ampreg 22 Harzsystem gefertigt. Die Platten wurden anschließend auf die ermittelten Maße zugeschnitten und dann mit Spabond 340 verklebt um die Kiste zu formen. Abschließend wurden die Klebefugen noch mit Glastapes verstärkt.

Als abschließende Beschichtung wurde unser CTM IMC (sowohl als Gelcoat, als auch als Topcoat verwendbar) aufgetragen, welches über eine Trinkwasserzulassung verfügt und damit alle Anforderungen an die Beschichtung der Kiste erfüllte.



Sollten Sie Interesse an den verwendeten Produkten oder dem Fertigungsverfahren für Ihr eigenes Projekt haben, so können Sie uns gern per E-Mail oder telefonisch (04621 / 95533) kontaktieren.
Wir helfen Ihnen gern weiter.


Sonntag, 27. Januar 2013

Custom Longboards aus Steinfeld


Heute möchten wir die Gelegenheit nutzen an dieser Stelle ein junges Unternehmen zu präsentieren:

Steinboard's Custom Longboards & Composites, gegründet 2012 von unserem ehemaligen Anwendungstechniker und Werkstattleiter Jan Steinbock. Während seiner Tätigkeit bei CTM konnte Jan sehr viel Praxiserfahrung im Umgang mit und der Verarbeitung von Verbundwerkstoffen sammeln und sich eine Vielzahl Fähigkeiten aneignen, die ihm in seiner neuen, eigenen Firma zugutekommen.

Das Hauptaugenmerk, wie der Firmenname schon vermuten lässt, liegt dabei auf der Fertigung von Custom Longboards speziell auf die Kundenwünsche zugeschnitten. Jedes Board ist dabei ein Unikat, nicht nur durch unterschiedliche Form und Design, sondern ganz besonders auch durch die Einarbeitung eines NFC-Tags, auf dem individuelle Informationen gespeichert und später ausgelesen werden können. So kann ein Board immer seinem Besitzer zugeordnet werden.


Die Boards werden in der Steinboard's Werkstatt im Vakuum-Nasslaminat gefertigt. Als Materialien kommen dabei hochwertige Furniere, Epoxyharze und Glasgelege, teilweise aber auch Carbon zum Einsatz.

Welche Ideen hinsichtlich Shape und Materialmix dabei funktionieren und welche nicht, dazu erhält Jan kontinuierlich durch Tests mit seinen Teamfahrern Feedback, welches er in die neuen Boards einfließen lässt. So wird sichergestellt, dass der Kunde am Ende ein ebenso leichtes wie robustes Board erhält, an dem er lange Freude hat.

Neben den Longboards bietet Steinboard's interessierten Kunden aber auch den Bau von Custom Compositbauteilen unterschiedlichster Art an, z.B. Fahrzeug-Tunigteile für innen und außen, Visiere für Motorradhelme in Carbonoptik und vieles mehr.

Anfragen zu Longboards oder anderen Bauteilen können an die info@steinboards.de geschickt werden.

Freitag, 11. Januar 2013

Produktfokus: VComplex / IComplex

Um im heutigen, hart umkämpften Markt Bestand zu haben sind Firmen immer wieder gezwungen neue Einsparpotentiale zu erkennen und zu nutzen.

Anwender im Bereich der Verbundwerkstoffe, die Erfahrungen mit Vakuum- und Infusionsverfahren haben, wissen dass gerade bei diesen Verfahren das Platzieren der Verbrauchsmaterialien viel Zeit in Anspruch nimmt und auch nicht immer einfach ist. 

Nehmen wir als Beispiel das Infusionsverfahren. Nachdem die trockenen Fasern eingelegt wurden müssen abschließend das Abreißgewebe und eine Lochfolie aufgebracht werden, bevor das Fließmedium aufgelegt werden kann. Die Befestigung dieser Materialien kann z.B. bei Rümpfen mit ihren Vertikalen Flächen mühselig sein, sofern mann allzu große Überlappungen und damit eventuell negative Beeinflussungen der Infusion vermeiden möchte.

Aber auch beim Vakuum Nasslaminat müssen drei einzelne Schichten aufgelegt und befestigt werden, bevor endlich der Vakuumsack aufgelegt werden kann.

Zusammen mit unseren Kunden haben wir auf Basis ihrer jahrelangen Erfahrung in der praktischen Anwendung von Verbundwerkstoffen zwei Produkte mit dem Ziel entwickelt, die Zeit für das Auflegen der Lagen und damit Arbeitszeit und Kosten einzusparen: IComplex und VComplex.


IComplex

ICOMPLEX

Bei dem IComplex handelt es sich um ein 2-Lagen Laminat bestehend aus Abreißgewebe und einer Lochfolie mit hoher Perforation. Es ist für Infusionsanwendungen entwickelt worden und ermöglicht es durch das gemeinsame Auflegen einen Arbeitsschritt einzusparen. IComplex ist dabei vor allem für größere Anwendungen mit relativ einfachen Flächen, wie z.B Bootsrümpfe geeignet. Komplexe Geometrien sind jedoch mit Einschneiden ebenfalls möglich



VComplex
VCOMPLEX
Das Vcomplex besteht aus insgesamt 3 Lagen: Abreißgewebe, eine Lochfolie mit niedriger Perforation und einem Saugvlies. Es kommt bei Nasslaminaten unter Vakuum zum Einsatz und ermöglicht eine Zeitersparnis von etwa zwei Dritteln gegenüber dem Verlegen der Einzelkomponenten. Auch VComplex ist sehr gut für große Flächen geeignet. Für komplexe Geometrien gilt auch hier, dass das Material eingeschnitten werden muss.
Die Vlies-Komponente des VComplex ist um 2cm je Seite nach innen versetzt. So wird ein flächiges Verlegen ermöglicht, ohne das das Vlies direkten Kontakt mit dem Laminat hat und so übermäßig Harz aufsaugen würde


Donnerstag, 20. Dezember 2012

Aufregendes neues A-Cat Projekt "Scheurer D3"

Scheurer Design & Engineering und D3 Applied Technologies präsentieren erste Bilder des in Kooperation entstehenden A-Cat "Scheurer D3", welcher im Frühjahr 2013 offiziell fertiggestellt werden soll.

Quelle: Sailinganarchy.com

Die Kombination aus jahrelanger Erfahrung in Design und Fertigung der beiden Firmen, unter Anderem im Motorsport und America's Cup, sind beste Voraussetzungen für ein absolutes High-End Produkt.

Das Material wird von der CTM GmbH durch unseren Partner VC Vertriebs AG in der Schweiz geliefert.

In Kürze weitere Details zu diesem tollen Projekt.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Kiwi Spirit Time Lapse

Ein kleines Schmankerl zum Wochenende: Der Bau der "Kiwi Spirit", einer 63' Fuß Segelyacht, im Zeitraffer. Vom Aufstellen der Mallen für die Formen über die Infusion von Rumpf und Deck bis zu den abschließenden Arbeiten an Deck. Immer wieder Spannend.


Auf Youtube finden Sie weitere Videos zum Bau und zu den Hintergründen dieses One-Offs.

Freitag, 7. Dezember 2012

Yacht- & Bootswerft Stapelfeldt: Kielfinnen-Infusion für einen 28' Daysailor

Die Yacht- & Bootswerft Stapelfeldt baut zur Zeit einen wunderschönen, formverleimten 28' Daysailer, welcher nach den Vorstellungen des Eigners von Judel & Vrolijk konstruiert wurde. Dem traditionellen Bootsbaumaterial Holz werden dabei moderne Materialien für Rigg, Kielfinne und Ruder zur Seite gestellt, um bei diesem Boots eine Gewichtsoptimierung zu erreichen.

Um den hochwertigen Materialien Rechnung zu tragen, sollte für die Kielfinne dann auch ein modernes Verarbeitungsverfahren zum Einsatz kommen: die Vakuum-Infusion.

Wir wurden von der Yachtwerft kontaktiert um mit unserem Know-how auf diesem Gebiet unterstützend zur Seite zu stehen. In einem ersten Treffen wurden die Bootsbauer in die Theorie des Infusionsprozesses eingeführt.

Quelle: Yacht- & Bootswerft Stapelfeldt


Daraufhin wurde bei einem weiteren Termin im Hause CTM mit einem Abschnitt des Laminataufbaus eine Simulation der Infusion durchgeführt, zum Einen um den Bootsbauern einen Eindruck vom praktischen Teil der Infusion zu vermitteln, zum Anderen um den geplanten Aufbau der Harzeinleitungen zu prüfen und eventuelle Problemstellen vorab ausfindig zu machen.

Die Simulation verlief zur vollen Zufriedenheit, sodass die tatsächliche Infusion der Kielfinne angegangen werden konnte. Als Kernmaterial für die Kielfinne kam der Corecell S1800, ein sehr druckfester Schaum, welcher hohe Lasten aufnehmen kann, zum Einsatz. Aus diesem wurden mit einer CNC Fräse zwei halbschalen gefräst, welche in Positivbauweise gefertigt und später verklebt werden sollten.

Um optimale Steifigkeit bei gleichzeitig möglichst geringem Gewicht zu erreichen, kam als Verstärkungsmaterial Carbon in Form von UDs und Biaxialgelegen zum Einsatz. Als Harzsystem wurde das Prime 20LV Infusionssystem mit dem speziellen ULV Härter verwendet. Diese Härter bietet eine noch niedrigere Viskosität als der Standardhärter und ist somit besonders für Carbonlaminate geeignet.

Die Infusion der Kiefinne fand mit Unterstützung von CTM statt und war ein voller Erfolg. Wir gratulieren der Yachtwerft zu dem tollen Ergebnis.

Quelle: Yacht- & Bootswerft Stapefeldt


Für weitere Informationen und ein Logbuch mit vielen Bildern über den Baufortschritt vom Anfang bis heute finden Sie auf der Homepage der Yacht- & Bootswerft Stapelfedt.

Mittwoch, 28. November 2012

CTM Sonderpostenliste Dezember 2012

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir haben wieder einige Sonderposten, die raus müssen, um Platz für neue Ware im Lager zu schaffen. In der folgenden Liste finden Sie von Vakuummaterialien über Fasern bis hin zu Kernmaterialien verschiedene Produkte, welche wir Ihnen mit einem Rabatt von 50% anbieten. Schauen Sie doch einfach mal, ob Sie etwas passendes für Ihr Projekt finden. Nur solange der Vorrat reicht.


SONDERPOSTENLISTE 12/2012



Freitag, 23. November 2012

Nachtrag Hanseboot 2012: Dinghybau mit der Landesberufsschule für Bootsbau


Die Hanseboot 2012 liegt zwar nun schon einige Wochen zurück, nichtsdestotrotz möchten wir im Folgenden die Gelegenheit nutzen um über unser diesjähriges, praktisches Projekt zu berichten.

CTM hat es stets als eines seiner Ziele gesehen die Verbreitung neuer, verbesserter Materialien und  moderner Verfahrenstechniken voranzutreiben. Mit diesen sollen Bauteile von höherer Qualität schneller, besser reproduzierbar und effizienter hergestellt werden, bei verbesserten Verarbeitungsbedingungen für den Anwender.

Um das Ziel der Verbreitung der neuen Verfahren zu erreichen liegt es nahe direkt dort anzusetzen, wo die Grundlagen der zukünftigen Fachkräfte im Bootsbau gelegt werden. So kam uns die Idee mit der LBS Travemünde in Kontakt zu treten, wo die schulische Ausbildung des Nachwuchs erfolgt.

Hier trafen wir auf offene Ohren für unsere Vorschläge und es wurde gemeinsam beschlossen auf der Hanseboot moderne Bootsbauverfahren in der praktischen Anwendung zu demonstrieren. Da wir bereits im Vorfelde die LBS bei der Aufbereitung einer Dinghy-Form unterstützt hatten (hier nachzulesen), lag es nahe diese Form für die Vorführung einer Vakuum-Infusion zu nutzen.



Das Infusionsverfahren, welches mehr und mehr Verbreitung im Bootsbau findet, bietet gegenüber dem traditionellen Nasslaminat mehrere Vorteile. Dadurch, dass die Fasern trocken eingelegt werden entsteht kein Zeitdruck wie durch die Verarbeitungszeiten bei Laminierharzen. Darüber hinaus ist durch  das geschlossen Verfahren nur geringfügiger Kontakt mit den Harzen notwendig, ganz anders als bei einem Nasslaminat, bei denen die Anwender über längere Zeit den Harzen ausgesetzt sind. Schlussendlich ist zu erwähnen, dass mit der Infusion, sobald man den Prozess im Griff hat, Bauteile in gleichbleibender und verbesserter Qualität (höherer Faservolumenanteil, weniger Lufteinschlüsse) hergestellt werden können.




Auf der Hanseboot erfolgte der Bau durch die Schüler unter Anleitung ihrer Lehrer und des CTM Teams.







Mittwoch, 7. November 2012

Produktvorstellung: SIA Abrasives - Schleifmittel für Verbundwerkstoffe




Die Anforderungen an Produktqualität steigen. Die Vorbehandlung von Oberflächen für eine verlässliche Verklebung oder ein abschließendes High-End-Finish ist bei Faserverbundwerkstoffen ein kritischer Faktor. Optimal abgestimmte Schleifmittel sorgen für den perfekten Schliff.

Um den sich laufend ändernden Anforderungen an Schleifmittel im Bereich der Verbundwerkstoffe gerecht zu werden, haben wir die Produkte der SIA Abrasives Industries AG in unser Programm aufgenommen.




Die SIA-Gruppe gehört weltweit zu den drei führenden Anbietern von innovativen Schleifmitteln. Sie entwickelt, produziert und vertreibt komplette, auf spezifische Anforderungen und Anwendungen zugeschnittene Schleifsysteme zur Bearbeitung von Oberflächen aller Art. Schleifen wird so zur Oberflächentechnologie.

Seien es Bänder, Scheiben, Vliese oder Schaumblöcke, wir bieten Ihnen ab sofort ein breites Spektrum an Produkten, speziell abgestimmt auf die Bearbeitung und Veredelung von Oberflächen im Bereich Verbundwerkstoffe.





Besonders hat es uns der Handblock "siablock" für den Trockenschliff mit einer weichen und harten Seite angetan. Das Schleifpapier wird mittels Klettverbindung einfach und schnell am Handblock befestigt.

Nutzen Sie unsere Angebotswoche und bestellen Sie gleich einen Handblock und wir geben 10 Stück Schleifpapier "siaspeed" mit 80er Körnung mit dazu für nur 10,- €/Stück brutto.

ACHTUNG: Jede Art von Schleifstaub ist gefährlich für Ihre Gesundheit. Bitte tragen Sie unbedingt eine entsprechende Staubmaske (erhältlich bei uns per Telefon oder E-Mail Bestellung) und sorgen Sie möglichst für den direkten Abtransport des Schleifstaubs. Nach neuesten Erkenntnissen ist das Einatmen von Schleifstaub über einen längeren Zeitraum verantwortlich für auftretende Epoxy Allergien.


Natürlich muss auch nicht direkt abtransportierter Schleifstaub wieder entfernt werden. Wir haben hierfür eine Bezugsquelle für Sie aufgetan.

Staubsaugerbeutel, Ersatzteile und Staubsaugerzubehör - In diesem Shop finden Sie alles, was Sie zum professionellen Reinigen und Saugen Ihres Hauses oder Ihrer Werkstatt brauchen. 

Für weitere Informationen zu den SIA Schleifmitteln können Sie uns gern telefonisch (04621 / 95533) oder per E-Mail kontaktieren.
 

Montag, 22. Oktober 2012

Infusionsbauweise auch im Einzelbau?



Das Deck der BONDI - alles trocken aufgelegt
Cockpitansicht vor dem Infusions-Vorgang
Ja, es hat Vorzüge. Muss aber sehr sorgfältig vorbereitet werden und man sollte keine "Abkürzungen" nehmen. Die richtigen Hilfsmaterialien vorausgesetzt, kann gerade bei einem Einzelbau die Harz Infusion von Vorteil sein. Das Laminat, innen wie aussen, hier auf den Fotos ein Carbonlaminat, wird trocken aufgelegt und ggfs mittels Sprühkleber an der Form befestigt. Zwischen den Laminatlagen liegt der CoreCell Schaum, der dank seiner Messerschnitte mit extrem schmalen Fugen wenig Harz aufnimmt, dieses aber durch den Vakuumvorgang sehr gut transportieren hilft.

















Wie man sich sehr gut vorstellen kann, kommt beim auflegen- und anpassen der Laminatlagen und des Kernmaterials keine Hektik auf. Gerne kann auch am nächsten Tag weiter gearbeitet werden. Weitere Fotos vom Bau dieses interessanten 36´ Cruiser/Racers, welcher in Hamburg gebaut wird, finden Sie auf unserer Hauptseite unter: Fotos 

Dienstag, 4. September 2012

Feste Schottdurchführung aus Glasfaserverstärktem Epoxy

Einer unserer Kunden, die Firma Schwingungstechnik-Broneske GmbH ist im Bereich der Schwingungsdämpfung im Schiffbau tätig. Eine mögliche Anwendung sind hierbei Rohrdurchführungen durch Decks und Schotts. Auf speziellen Kundenwunsch sollten die sonst in Stahl gefertigten Flansche diesmal in Glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt werden. Die besagten Flansche wurden in unserem Hause im Infusionsverfahren hergestellt. Im Folgenden einige Impressionen:









Produktvorstellung: Colbond Enka®-Channel

Im Folgenden möchten wir Ihnen ein Produkt vorstellen, welches eine erhebliche Vereinfachung beim Einlegen Fließ- und Verteilmedien beim Infusionsprozess bewirkt: der Enka®-Channel.

Der Colbond Enka®-Channel wird standardmäßig in Rollenform geliefert

Hierbei handelt es sich um einen Infusions-Harzkanal der sich durch seine spezielle Form auszeichnet. Anders als die häufig verwendeten Spiralschläuche weist der Enka®-Channel eine flache Form auf (nur 4mm stark) und kommt je nach Bedarf in zwei Breiten (50mm und 100mm). Er besteht aus aus einem extrudierten Fließmedium, welches von einem leichten Glasvlies umhüllt ist und für die Verarbeitung mit Polyester-, Vinylester- und Epoxyharzen geeignet ist. Er wird bereits erfolgreich im Rotorblattbau, Bootsbau und weiteren Bereichen eingesetzt.

Der Aufbau des Enka®-Channel



Der Enka®-Channel lässt sich sehr einfach verlegen. Das Fixieren erfolgt durch Kleben oder mit Kunststoff-Tackernadeln. Ein Durchhängen an vertikalen Flächen wie beim Spiralschlauch entfällt. Auch das Wegrollen sowie das Abklemmen durch die Vakuumfolie kann mit dem  Enka®-Channel komplett vermieden werden. Ein weiterer Vorteil ist die Vermeidung vom „Print“ in den oberen Laminatschichten.

Der Enka®-Channel wird standardmäßig in Rollen à 100 m geliefert, jedoch ist bei Bedarf auch ein Anschnitt möglich. Sollten Sie Interesse an oder Fragen zu dem Produkt haben, so können Sie uns gern kontaktieren. Entweder per E-Mail oder auch telefonisch unter der 04621 95533.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.


Donnerstag, 30. August 2012

DINGHY - INFUSION

Auslöser für den Bau unseres Dinghys war die Frage, ob die Dinghy-Form was taugt, da die Form für ein aktuelles Projekt mit der Landesberufsschule für Bootsbau in Travemünde benötigt wird.

Dafür musste diese zunächst mit größtmöglicher Sorgfalt aufgearbeitet werden. Das heißt mit 1500er Papier durchschleifen und dann aufpolieren. 

Sowohl das Schleifen als auch das Polieren haben wir mit Produkten von der Firma SIA-SCHLEIFMITTEL, die wir neu in unser Sortiment aufgenommen haben, durchgeführt.

Zu diesen Produkten werden wir in einem baldigen Post ausführlich berichten! Wer jedoch schon jetzt Fragen hat, kann uns jeder Zeit kontaktieren. 

Nachdem die Form nunmehr ordentlich eingetrennt worden ist, konnte im Folgenden die Form mit Glas und den passgenau zurechtgeschnittenen Corecell-Schaum belegt werden. Dann noch die Abschlusslagen Glas und alles für die Infusion vorbereiten.


Wie es geworden ist, können Sie auf der folgenden Seite begutachten

KITEBOARDBAUANLEITUNG

Für alle Interessierten:

Hier findet Ihr eine Anleitung zum Bau eines Kiteboards:


Unsere eigene Anleitung ist noch in der Entstehung, solange dürfen und sollen uns alle Teilnehmer des CTM-Kiteboardbau-Seminars jeder Zeit mit Fragen löchern!

HECTOR - der Laufroboter von der Uni Bielefeld

Der Natur immer ähnlicher ist das Ziel des Exzellenzclusters "Kognitive Interaktions-Technologie" (CITEC) der Universität Bielefeld, dafür haben die Wissenschaftler jenes Clusters "HECTOR" entwickelt.

(Quelle: CITEC )
HECTOR wurde die Fähigkeit zu lernen und vorauszuplanen verliehen - natürlich nach dem Vorbild der Natur: dem Prinzip der verteilten Intelligenz eines Insektengehirns. Damit soll er sich dann später allein auf unbekanntem Terrain zurechtfinden können. 

HECTOR wiegt lediglich 12 kg, kann aber mit 30kg belastet werden. Dabei verbiegt sich sein Exoskelett um weniger als 1mm! Gefertigt ist es aus CFK und nimmt von den 12kg Gesamtgewicht magere 1,56kg für sich in Anspruch (13%).

HECTOR wird als Versuchsplattform für viele Arbeits- und Projektgruppen dienen. 



(Quelle: CITEC)

Freitag, 20. Juli 2012

SAM-ELECTRONICS, RTM UND STECKERHÜLSEN

Links die neue Schutzkappe, rechts die alte
SAM-ELECTRONICS ist einer der führenden Hersteller für maritime elektrische und elektronische Systeme. Mehr zur Mission von SAM-ELECTRONICS finden sie hier - ein Blick lohnt sich!


Vor einiger Zeit trat SAM-ELECTRONICS mit einem interessanten Projekt an uns heran. Es ging um "Schutzkappen" für Landanschlüsse der maritimen Riesen. Diese Schutzkappen schützen den eigentlichen Stecker vor Stößen und Schlägen, wenn dieser von Bord gelassen wird.


Als Vorgabe für die Schutzkappen galt, dass diese teilbar und einfach zu montieren sein sollten. Darüber hinaus sollten die neuen Kappen robuster als die bisher verwendeten sein.Wir haben das Projekt angenommen und die Schutzkappen im sehr schnellen und kostengünstigen RTM-Verfahren gefertigt.


Die beiden Formhälften
Beim RTM Verfahren handelt es sich um ein sogenanntes "Closed-Mould" Verfahren, d.h. es werden zwei Formhälften (bei komplexeren Teilen auch mehr) verwendet, welche dann komplett geschlossen werden. Dadurch erhalten wir dann direkt zwei gute Oberflächen des Bauteils, was natürlich ein großes Einsparpotential bietet, da die Nachbearbeitung und z.B. Lackierung entfällt.



Die Fasern werden trocken eingelegt und die Formhälften mit einem Vakuum und zusätzlichen Klemmen verschlossen. Das Formteil selbst wird ebenfalls evakuiert und anschließend das Harz mit Druck (1,5-2 bar) in die Form injiziert.
Bei der Verwendung entsprechend reaktiver Harze können kurze Taktzeiten erreicht werden. In Verbindung mit der geringen Nachbearbeitung ergibt sich somit ein sehr robustes, schnelles und kostengünstiges Verfahren.

Eine Broschüre zu dem Schutzkappensystem finden Sie hier...

Sollten Sie Interesse am RTM Verfahren haben oder ein Projekt bzw. Bauteile mit diesem Fertigungsverfahren planen, so können Sie uns gern kontaktieren (info@ctmat.de). Wir helfen Ihnen gern weiter.