Montag, 22. Oktober 2012

Infusionsbauweise auch im Einzelbau?



Das Deck der BONDI - alles trocken aufgelegt
Cockpitansicht vor dem Infusions-Vorgang
Ja, es hat Vorzüge. Muss aber sehr sorgfältig vorbereitet werden und man sollte keine "Abkürzungen" nehmen. Die richtigen Hilfsmaterialien vorausgesetzt, kann gerade bei einem Einzelbau die Harz Infusion von Vorteil sein. Das Laminat, innen wie aussen, hier auf den Fotos ein Carbonlaminat, wird trocken aufgelegt und ggfs mittels Sprühkleber an der Form befestigt. Zwischen den Laminatlagen liegt der CoreCell Schaum, der dank seiner Messerschnitte mit extrem schmalen Fugen wenig Harz aufnimmt, dieses aber durch den Vakuumvorgang sehr gut transportieren hilft.

















Wie man sich sehr gut vorstellen kann, kommt beim auflegen- und anpassen der Laminatlagen und des Kernmaterials keine Hektik auf. Gerne kann auch am nächsten Tag weiter gearbeitet werden. Weitere Fotos vom Bau dieses interessanten 36´ Cruiser/Racers, welcher in Hamburg gebaut wird, finden Sie auf unserer Hauptseite unter: Fotos 

Dienstag, 2. Oktober 2012

H2H - Wolfram Heibeck sichert sich mit der Black Maggy den Rekord


Mit seiner Open 32 "Black Maggy" hat sich Wolfram Heibeck (spezialbootsbau.de) am Samstag erfolgreich auf Rekordjagd begeben. Er schaffte die Überfahrt von Helgoland nach Hamburg in einer Zeit von 7h:43min und unterbot den bisherigen Rekord der ASSO 99 "stockmaritime" damit um 2 Minuten.

Für alle Interessierten: Die Preisübergabe findet während der Hanseboot 2012 auf dem CTM Stand statt, wo der Rekordhalter persönlich auch im weiteren Verlauf der Messe häufig anzutreffen sein wird, im Gepäck auch ein Modell der "Black Maggy".


Dienstag, 4. September 2012

Feste Schottdurchführung aus Glasfaserverstärktem Epoxy

Einer unserer Kunden, die Firma Schwingungstechnik-Broneske GmbH ist im Bereich der Schwingungsdämpfung im Schiffbau tätig. Eine mögliche Anwendung sind hierbei Rohrdurchführungen durch Decks und Schotts. Auf speziellen Kundenwunsch sollten die sonst in Stahl gefertigten Flansche diesmal in Glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt werden. Die besagten Flansche wurden in unserem Hause im Infusionsverfahren hergestellt. Im Folgenden einige Impressionen:









Produktvorstellung: Colbond Enka®-Channel

Im Folgenden möchten wir Ihnen ein Produkt vorstellen, welches eine erhebliche Vereinfachung beim Einlegen Fließ- und Verteilmedien beim Infusionsprozess bewirkt: der Enka®-Channel.

Der Colbond Enka®-Channel wird standardmäßig in Rollenform geliefert

Hierbei handelt es sich um einen Infusions-Harzkanal der sich durch seine spezielle Form auszeichnet. Anders als die häufig verwendeten Spiralschläuche weist der Enka®-Channel eine flache Form auf (nur 4mm stark) und kommt je nach Bedarf in zwei Breiten (50mm und 100mm). Er besteht aus aus einem extrudierten Fließmedium, welches von einem leichten Glasvlies umhüllt ist und für die Verarbeitung mit Polyester-, Vinylester- und Epoxyharzen geeignet ist. Er wird bereits erfolgreich im Rotorblattbau, Bootsbau und weiteren Bereichen eingesetzt.

Der Aufbau des Enka®-Channel



Der Enka®-Channel lässt sich sehr einfach verlegen. Das Fixieren erfolgt durch Kleben oder mit Kunststoff-Tackernadeln. Ein Durchhängen an vertikalen Flächen wie beim Spiralschlauch entfällt. Auch das Wegrollen sowie das Abklemmen durch die Vakuumfolie kann mit dem  Enka®-Channel komplett vermieden werden. Ein weiterer Vorteil ist die Vermeidung vom „Print“ in den oberen Laminatschichten.

Der Enka®-Channel wird standardmäßig in Rollen à 100 m geliefert, jedoch ist bei Bedarf auch ein Anschnitt möglich. Sollten Sie Interesse an oder Fragen zu dem Produkt haben, so können Sie uns gern kontaktieren. Entweder per E-Mail oder auch telefonisch unter der 04621 95533.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.


Donnerstag, 30. August 2012

DINGHY - INFUSION

Auslöser für den Bau unseres Dinghys war die Frage, ob die Dinghy-Form was taugt, da die Form für ein aktuelles Projekt mit der Landesberufsschule für Bootsbau in Travemünde benötigt wird.

Dafür musste diese zunächst mit größtmöglicher Sorgfalt aufgearbeitet werden. Das heißt mit 1500er Papier durchschleifen und dann aufpolieren. 

Sowohl das Schleifen als auch das Polieren haben wir mit Produkten von der Firma SIA-SCHLEIFMITTEL, die wir neu in unser Sortiment aufgenommen haben, durchgeführt.

Zu diesen Produkten werden wir in einem baldigen Post ausführlich berichten! Wer jedoch schon jetzt Fragen hat, kann uns jeder Zeit kontaktieren. 

Nachdem die Form nunmehr ordentlich eingetrennt worden ist, konnte im Folgenden die Form mit Glas und den passgenau zurechtgeschnittenen Corecell-Schaum belegt werden. Dann noch die Abschlusslagen Glas und alles für die Infusion vorbereiten.


Wie es geworden ist, können Sie auf der folgenden Seite begutachten

KITEBOARDBAUANLEITUNG

Für alle Interessierten:

Hier findet Ihr eine Anleitung zum Bau eines Kiteboards:


Unsere eigene Anleitung ist noch in der Entstehung, solange dürfen und sollen uns alle Teilnehmer des CTM-Kiteboardbau-Seminars jeder Zeit mit Fragen löchern!

HECTOR - der Laufroboter von der Uni Bielefeld

Der Natur immer ähnlicher ist das Ziel des Exzellenzclusters "Kognitive Interaktions-Technologie" (CITEC) der Universität Bielefeld, dafür haben die Wissenschaftler jenes Clusters "HECTOR" entwickelt.

(Quelle: CITEC )
HECTOR wurde die Fähigkeit zu lernen und vorauszuplanen verliehen - natürlich nach dem Vorbild der Natur: dem Prinzip der verteilten Intelligenz eines Insektengehirns. Damit soll er sich dann später allein auf unbekanntem Terrain zurechtfinden können. 

HECTOR wiegt lediglich 12 kg, kann aber mit 30kg belastet werden. Dabei verbiegt sich sein Exoskelett um weniger als 1mm! Gefertigt ist es aus CFK und nimmt von den 12kg Gesamtgewicht magere 1,56kg für sich in Anspruch (13%).

HECTOR wird als Versuchsplattform für viele Arbeits- und Projektgruppen dienen. 



(Quelle: CITEC)